Die Idee: Tennis für Jedermann

Die ersten Jahre des neuen Jahrtausends waren keine einfache Zeit für den Tennissport. Das Spiel mit dem gelben Filzball schien aus der Mode gekommen, die Mitgliederzahlen sanken in fast jedem Verein.

In dieser Zeit entstand in Ankum die Idee, den Verein und den Sport mit Hilfe eines Funturniers einer breiten Masse näher zu bringen. Damit auch Nicht-Tennisspieler angesprochen werden konnten, musste eine Alternative zum Tennisschläger her. Die Form ähnlich, die Funktion eine völlig andere: Die Bratpfanne schien das ideale Schlaginstrument zu sein.

Bereits der erste Turnier in 2005 wurde ein durchschlagender Erfolg und zog in den Folgejahren Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet an. Seit 2011 werden sogar die "Deutschen Meisterschaften" im Bratpfannentennis ausgespielt.

Gespielt wird in Teams von zwei bis vier Personen, die in fünf Gruppen im Modus "Jeder gegen Jeden" antreten. Zwei wichtige Regeln gilt es einzuhalten bei diesem Turnier, bei dem sonst klar der Spaß im Vordergrund steht:

1. Der Sieger einer Partie muss dem Verlierer eine Runde ausgeben.

2. Die verwendeten Bratpfannen müssen als solche erkennbar sein und man muss ein Ei darin braten können.

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